Seminare

Die Seminare richten sich an Mitarbeiter/innen von Kommunen sowie an Akteuren der Zivilgesellschaft, die internationale Begegnungen, Austausch- und Kooperationsprojekte mit Partnern im Ausland organisieren wollen. Die Seminare sind für alle Interessierte gedacht, egal ob sie neu in die Partnerschaftsarbeit eingestiegen sind oder bereits „alte Hasen“ sind.

Eine entsprechende Materialsammlung ist aktualisiert und wird bei den Kursen vorgestellt.

Bei Interesse an einem Auftragsseminar wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle (info @ ipz-europa.de).

Das IPZ bietet folgende Seminare/Workshops als Kooperationspartner an:

  • Workshop: Europa, Städte- und Schulpartnerschaften – Zuschüssmöglichkeiten.
    • Fördermöglichkeiten für Städte- und Schulpartnerschaften, Vereine sowie internationale Jugendbegegnungen und Jugendprojekte:
      • Vorstellung von Förderprogrammen der EU-, Bundes-, Landes- und Stiftungsebene
      • Hinweise und Tipps für die Antragstellung
      • Kombinierungsmöglichkeiten / Die fünf Förderebenen
      • Antragsdidaktik und zentrale Versicherungsthemen
  • Workshop: EU-Anträge für Bürgerbegegnungen richtig beantragen
    • Vorstellung des EU-Programms mit dem Schwerpunkt der Bürgerbegegnungen
    • Kriterien und Fristen
    • Antragsdidaktik und Tipps
    • Die europäischen Themen und Zielsetzungen
    • Technische Hürden
    • Hinweise zur Planung und Durchführung
    • Beispiele für förderfähige Partnerschaftsbegegnungen

JUGENDWORKSHOP ZUR EUROPÄISCHEN POLITIK

EUROPA – WAS GEHT MICH DAS AN?

Die aktuellen politischen Ereignisse führen zu neuen Herausforderungen für uns alle. Interkulturelle Kompetenzen und auch die europäische Zusammenarbeit werden gestärkt gefordert. Europa eröffnet jungen Menschen Chancen und Möglichkeiten für Auslandserfahrungen und damit auch für ihren Berufsweg. Viele Jugendliche haben dies erkannt und Umfragen zeigen, dass die EU unter jungen Menschen ein positiveres Image hat als unter anderen Altersgruppen.

Das Ziel dieser Veranstaltung ist es, Jugendliche über die Europäische Union und ihre eigenen Chancen als junge Europäer zu informieren. Wir diskutieren, welche Bedeutung die EU für den Einzelnen hat und besprechen die historische Entwicklung der europäischen Integration. Außerdem bieten wir Ihnen als Veranstalter die Gelegenheit, Ihre Partnerschaftsarbeit vorzustellen. Das Seminar wird abgerundet mit Spielen zur EU, den Europäern und der Zusammenarbeit in Europa.

Beispiel (3-3,5 Stunden):

EUROPA – WAS GEHT MICH DAS AN?

  • Begrüßung durch den Gastgeber und das IPZ
  • Was bedeutet Europa für mich? Brainstorming / Themensammlung
  • Angebote für junge Menschen, die ins Ausland möchten
  • Europaquiz
  • Das Europa der 27
    • Die Ursprünge der europäischen Idee
    • Bedeutende Schritte auf dem Weg zur heutigen Europäische Union
    • Wer macht was? Kleine Institutionenkunde
  • Zum Abschluss – Meine Rechte als Unionsbürger – Fallbeispiele vom EuGH

Auf Wunsch kann der Jugendworkshop auch auf ein aktuelles Thema in der EU, wie beispielsweise die Europawahl oder den Green Deal, ausgerichtet werden.

Sprechen Sie die Geschäftsstelle an.

NEWSLETTER

Sehr beliebt bei unseren Mitgliedern, Abonnenten und Partnerinstitutionen im In- und Ausland ist der regelmäßig erscheinende Newsletter „IPZ aktuell“ mit einer Mischung aus Fördermöglichkeiten, Europanachrichten, Infos für interkulturelle Verständigungsprojekte und Berichte von erfolgreichen Projekten. Sonderausgaben zu besonderer Förderangeboten oder Themen wie „Partnerschaftsarbeit in Corona-Zeiten“ erscheinen ad hoc.

Für Mitglieder ist der Newsletter kostenlos. Abonnenten können einen Jahresbezug (Jahrespreis: 60 EUR) in der Geschäftsstelle bestellen, der kalenderjährlich kündbar ist.

Unsere Ausstellungen

Das IPZ hat acht Wanderausstellungen erstellt:

  • 1. „Wir in Europa – Europa für Bürgerinnen und Bürger“ (2013 – wird fortlaufend aktualisiert)
  • 2. „Today´s twinning – Moderne Städtepartnerschaften als Motor des europäischen Integrationsprozess!“ (2013)
  • 3. 50 Jahre Élysée-Vertrag: Das Jubiläumsjahr 2013
  • 4. Lebendige Vielfalt“ Beispiele deutsch-französischer Städtepartnerschaften
  • 5. Wege zur Freundschaft – Beispiele deutsch-polnischer Städtepartnerschaften
  • 6. Senioren 2000 – „mittendrin“ – Internationales Jahr der Senioren (kann nicht mehr ausgeliehen werden)
  • 7. EUROPA der BÜRGER (kann nicht mehr ausgeliehen werden)
  • 8. Der EURO kommt (kann nicht mehr ausgeliehen werden)

NETZWERKTREFFEN

Seit Jahren steht Europa am Scheideweg: Wie soll mit Themen wie dem Europaskeptizismus, dem wachsenden Rechtsradikalismus, der fehlenden Solidarität und der zunehmenden Kluft zwischen Ost- und Westeuropa umgegangen werden? Die aktuelle Situation stellt alle international und partnerschaftlich aktiven Akteuren vor neue Herausforderungen.

Viele Vereine und Kommunen sehen den Fortbestand ihrer internationalen Kooperationen im Namen der Völkerverständigung und eines friedlichen europäischen Miteinanders bedroht; zugleich herrscht Ratlosigkeit, wie mit der ablehnenden Haltung vieler Partner gegenüber der EU umzugehen ist.

Eins der Hauptziele des IPZ e.V. ist es als Verbindungsglied zwischen den Akteuren der kommunalen und schulischen Partnerschaften zu agieren. Dafür bieten wir regelmäßig Netzwerktreffen zu aktuellen oder allgemeinen Themen der Partnerschaftsarbeit an. Nach den Erfahrungen während der Corona-Krise werden diese sowohl digital als auch in Präsenz stattfinden.

Bei den Netzwerktreffen geht es um die Vorstellung von Best Practice Beispielen, den Erfahrungsaustausch, Expertenvorträge und mögliche Lösungsansätze für Probleme in Verbindung mit der Gründung und Pflege von Städte- und Schulpartnerschaften. Wir widmen uns an diesen Tagen den aktuellen Fragestellungen in der internationalen Arbeit der Kommunen. Zudem bieten wir allen Städten, Gemeinden und Partnerschaftsvereinen eine Plattform, ihre Netzwerke auszubauen.